Presse Premiere

Artikel – Neue Westfälische

AUTOR: Birgit Vredenburg

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Rietberg – Quitschebuntes Wunderland

Musiktheater: Die Jugend-Musical-Bühne begeistert mit ihrer Inszenierung des Kinderbuchklassikers von Lewis Carroll. Nur ein Hauptakteur bleibt unsichtbar

Rietberg. Ob „Westside-Story“, „Die drei Musketiere“ oder jetzt „Alice im Wunderland“: was die Jugend-Musical-Bühne Rietberg unter der Leitung von Paul-Leo Leenen zur Weihnachtszeit auf die Bühne bringt, übersteigt jedes Mal aufs Neue alle Erwartungen. Die umjubelte Premiere des zauberhaften Stückes aus der Feder von Lewis Carroll macht Lust auf die weiteren Aufführungen am kommenden Wochenende.

Die große Ausdruckskraft und anrührende Spielfreude der jungen Darsteller bis in die kleinsten Rollen hinein, sowie die wunderschönen Kostüme und das grandios gestaltete Bühnenbild machen jede Vorstellung zu einem echten Erlebnis – nicht zu vergessen das hinter der Bühne perfekt agierende Musical-Orchester. „Wir haben zusätzliche Boxen an der Traverse befestigt. Dadurch entsteht der Eindruck einer von vorne kommenden akustischen Einheit“, erklärte Leenen gegenüber der NW.

Für das märchenhaft schöne Bühnenbild zeichnet Verena Pöppelbaum verantwortlich. Die 24-jährige Kunststudentin hat eigens an einem Seminar des bekannten Düsseldorfer Karnevalswagenbauers „Tilly“ teilgenommen, um weitere Kniffe des plastischen Gestaltens zu erlernen.

Das Spiel beginnt in der heimeligen Wohnstube. Die schrulligen Erbtanten Didi und Dele (köstlich dargestellt von Adeline Moreau und Laura Zwick) haben sich angekündigt. Die gestrenge Gouvernante (herausragend besetzt mit Eva Marten) nimmt Alice (dickes Lob an Luisa Oesterwiemann) in die Pflicht, sich um Himmels Willen zu benehmen und den Tanten jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Wohl wissend, „dass Papa pleite ist“, ist Alice der Besuch der Tanten dennoch herzlich egal. Sie hat nur das weiße Kaninchen im Sinn, das ihr der Gärtnersohn Billy (Paraderolle für Dominik Fürst) geschenkt hat und erträumt sich für ihr Bommelschwänzchen einen Luxusbau mit vielen Geheimzimmern und Karottentapete. Die Tanten indes verabscheuen Kaninchen und als dieses sich ausgerechnet über die leckeren Törtchen hermacht, schnappt der Geldbeutel für immer zu.

Jetzt kann nur noch der Schatz des Großvaters (Timo Schlüter glänzt in mehreren Rollen) helfen. Der aber kann sich nicht mehr erinnern, wo er ihn vergraben hat. Alice hat eine Idee: „Wir brauchen ein Spürkaninchen“.

In Windeseile entfernen die fleißigen Bühnenbau-Helfer die Wohnzimmerkulisse – Alice steht im Garten vor einer geheimnisvollen Tür und findet dort ein Fläschchen. Obwohl sie weiß, dass „Gifte unangenehme Nebenwirkungen haben können“, trinkt sie daraus. Plötzlich wird sie winzig klein – und das Abenteuer des Miniatur-Mädchens im Wunderland beginnt.

Mehr Bilder finden Sie in der Fotostrecke der Neuen Westfälischen


Artikel – Die Glocke

Musical feiert umjubelte Premiere

Rietberg (bv) – Ob „Westside-Story“, „Die drei Musketiere“ oder jetzt „Alice im Wunderland“: Was die Jugend-Musical-Bühne Rietberg unter der Leitung von Paul-Leo Leenen Jahr für Jahr zur Weihnachtszeit auf die Bühne bringt, übersteigt in schöner Regelmäßigkeit alle Erwartungen.

Grandiose Darstellerinnen: Luisa Oesterwiemann in der Rolle der  Alice  und Eva Marten in der Doppelrolle als gestrenge Gouvernante.
Grandiose Darstellerinnen: Luisa Oesterwiemann in der Rolle der Alice und Eva Marten in der Doppelrolle als gestrenge Gouvernante.

Die umjubelte Premiere des zauberhaften Stücks aus der Feder von Lewis Carroll machte jüngst Lust auf die weiteren Aufführungen am kommenden Wochenende. Die große Ausdruckskraft und anrührende Spielfreude der jungen Darsteller bis in die kleinsten Rollen hinein sowie die wunderschönen Kostüme und das grandios gestaltete Bühnenbild machen jede Vorstellung zu einem echten Erlebnis – nicht zu vergessen das hinter der Bühne perfekt agierende Musicalorchester.
„Wir haben zusätzliche Boxen an der Traverse befestigt. Dadurch entsteht der Eindruck einer von vorn kommenden akustischen Einheit“, erklärte Leenen im Gespräch mit der „Glocke“. Für das märchenhaft schöne Bühnenbild zeichnet Verena Pöppelbaum verantwortlich. Die 24-jährige Kunststudentin hat eigens an einem Seminar des bekannten Düsseldorfer Karnevalswagenbauers „Tilly“ teilgenommen, um weitere Kniffe des plastischen Gestaltens zu erlernen.

Das Spiel beginnt in der heimeligen Wohnstube. Die schrulligen Erbtanten Didi und Dele (köstlich dargestellt von Adeline Moreau und Laura Zwick) haben sich angekündigt. Die gestrenge Gouvernante (herausragend besetzt mit Eva Marten) nimmt Alice (dickes Lob an Luisa Oesterwiemann) in die Pflicht, sich um Himmels willen zu benehmen und den Tanten jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Wohlwissend, „dass Papa pleite ist“, ist Alice der Besuch der Tanten dennoch herzlich egal. Sie hat nur das weiße Kaninchen im Sinn, das ihr der Gärtnersohn Billy (Paraderolle für Dominik Fürst) geschenkt hat, und erträumt sich für ihr „Bommelschwänzchen“ einen Luxusbau mit vielen Geheimzimmern und Karottentapete. Die Tanten indes verabscheuen Kaninchen. Als sich der Nager ausgerechnet über die leckeren Törtchen hermacht, schnappt der Geldbeutel für immer zu. Jetzt kann nur noch der Schatz des Großvaters (Timo Schlüter glänzt in mehreren Rollen) helfen. Der aber kann sich nicht mehr erinnern, wo er vergraben ist. Alice hat eine Idee: „Wir brauchen ein Spürkaninchen.“ In Windeseile entfernen die fleißigen Bühnenbauhelfer die Wohnzimmerkulisse. Alice steht im Garten vor einer geheimnisvollen Tür und findet dort ein merkwürdiges Fläschchen. Obwohl sie weiß, dass „Gifte unangenehme Nebenwirkungen haben können“, trinkt sie daraus. Plötzlich wird sie winzig klein und das Abenteuer im Wunderland beginnt.

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Bilder: Vredenburg


 

 

Artikel – Westfalenblatt

So., 06.12.2015Jugend-Musical-Bühne übertrifft sich selbst mit der Darbietung von »Alice im Wunderland«

Alice (Luisa Oesterwiemann) hat Angst um das törtchenklauende Kaninchen (Dominik Fürst), auf das das Beil wartet. Mit viel Liebe zum Detail zeigt die JMB nicht nur schauspielerisches Talent, sondern beim Bühnenbild auch viel handwerkliches Können. Foto: Petra Blöß

»Fünfuhrtee« bekommt neuen Pep

Von Petra Blöß

Rietberg (WB). Die Erfolgsgeschichte geht märchenhaft weiter: Die Jugend-Musical-Bühne (JMB) Rietberg begeistert auf allen Ebenen. »Alice im  Wunderland«, eines der meistverkauften Kinderbücher überhaupt,  ist die Vorlage für das Weihnachtsmusical 2015. Vor 150 Jahren verfasst, bringen die Jugendlichen die alte Geschichte mit neuem Pep auf die Cultura-Bühne.

Nun ist die Rietberger Musical-Bühne ja seit Jahren nicht nur ohnehin für hohe Qualität bekannt, sondern auch dafür, sich an schwierige Vorlagen zu wagen. Dennoch: Mit diesem Werk traut sich JMB-Vater Paul Leo Leenen eine Menge – und seinen jungen Schützlingen auch  einiges zu. Denn Alice ist keine seichte Geschichte, kein liebenswertes Märchen im üblichen Sinne.

Es bedarf seitens des Publikums schon konzentriertes Verfolgen aller Aktionen auf der Bühne, will man nicht den einen oder anderen ganz modernen und individuell eingearbeiteten Gag verpassen. Und es bedarf des Zugangs zu dieser Geschichte – nur dann lässt sich ermessen, welch unglaublich hochwertige Leistung ausnahmslos alle Beteiligten der JMB da absolvieren. Alle neben der Arbeit, der Schule, dem Studium oder auch weiteren Verpflichtungen.

Auch Alice gibt sich wie die Vorgänger »Drei Haselnüsse für  Aschenbrödel« oder die »Drei Musketiere« wieder als Gesamtkunstwerk, das über Monate hinweg im Team oft bis in die Nacht hinein ausgetüftelt worden ist. Schon das Bühnenbild ist eine Sensation.

Es ist eine Traumwelt aus riesigen Pilzen, Bäumen, Blüten, aus Spiegeln und ebenso aus gutbürgerlicher Spießigkeit, die das  Ambiente liefert für die skurril-verrückte Geschichte, Kostüme und  Masken. Herausgehoben sei dabei die Herzkönigin, die optisch sicher nicht  besser hätte dargestellt werden können.

Mehr Fotos finden Sie in der Fotostrecke bei dem Westfalen Blatt Online

 


 

Beitrag von Petra Blöß auf Facebook / Gruppe – Rietberg ehrlich offen

G R O S S A R T I G……………..Alice im Wunderland, Premiere heute abend in der Cultura…zum Niederknien gut, was das gesamte Ensemble mit seinen vielen Jugendlichen auf die Beine gestellt hat. Jugend-Musical-Bühne vom allerallerallerfeinsten……Das muss man gesehen haben, beschreiben lässt sich die Magie, die Ausstrahlung, die Interpretation des Stückes usw. eigentlich nicht mehr……die JMB hat sich an eine neue Art Genre des Musicals herangewagt, es geht halt nicht seicht und weihnachtlich besinnlich zu, sondern das Stück verlangt den Besuchern auch einiges an Konzentration und Aufmerksamkeit ab, will man die vielen versteckten Gags nicht verpassen. Und die sind klasse, nichts geht über die Nummer : Das Alibi anfechten…….oberklasse……Hinzu kommt dass die Jugendlichen Unmengen an Text beherrschen müssen, was hervorragend geklappt hat. Die Kostüme, Kulisse und Masken sind sowieso hochprofessionell, das Begleitorchester in seinem „Versteck“ nicht minder und die jungen Darsteller???? Das Stück stellt in einigen Passagen allerhöchste Anforderungen an den Gesang,sowohl in den Soli wie auch in den gemeinsamen chorartigen Passagen, und was soll ich sagen? Wahrhaftig gut, ich kann mir kaum vorstellen, dass irgendwo sonst Nichtprofis mit jahrelanger Bühnenerfahrung irgendwie etwas besser machen könnten. Die Ausdruckskraft aller Darsteller, auch des Nachwuchses ist sowieso phänomemal, eines der Gütezeichen der JMB seit langem. Ich ziehe also den imaginären Hut vor ausnahmslos allen Beteiligten, muss aber auch dieses Mal wieder jemanden besonders herausstellen, der mir einfach richtig gut gefallen hat. Immer wieder gelingt es Paul-Leo Leenen neue Talente zu formen und nach vorne zu bringen. Ganz ganz toll in dieser Premiere: Der erst 14jährige Dominik Fürst in der Rolle des Billy und viel mehr noch in der des törtchenklauenden Kaninchens. Außergewöhnliche Leistung für das Alter!
Also Leute, holt Euch Karten für die weiteren Vorstellungen, die JMB hat jedes Mal ein ausverkauftes Haus verdient! Immer wieder fragt man sich, ob eine Leistung noch steigerungsfähig ist, ich dachte schon vor zwei Jahren, es geht nicht besser, aber irgendwie setzt die ganze Bande immer noch eins drauf.